3D- und 4D-Ultraschall

mehr als nur schöne Bilder


25.-29. SSW

Die dreidimensionale Darstellung des Kindes ist eine Ultraschall-Technik, die in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht hat. Bei dieser Technik werden viele nebeneinander liegende, normale Ultraschallschnittbilder mittels Computertechnologie zu einem dreidimensionalen Volumen zusammengesetzt. So entstehen plastische Bilder kindlicher Strukturen. Während wir noch vor wenigen Jahren lediglich stehende Bilder (3D) also Fotos aufnehmen konnten, ist es uns heute möglich, das Kind zu filmen (4D).

Die bekannteste und für das "Baby-Kino" verwendete Technik ist der Oberflächen-Modus. Optimaler Zeitraum für diese Untersuchung ist die 25.-29. Schwangerschaftswoche. Damit können wir faszinierende Bilder (jpg) und Filme (avi) von Ihrem Kind machen und im Anschluss an die Untersuchung auf CD/DVD oder USB-Stick kopieren. Allerdings ist insbesondere der Oberflächen-Modus sehr stark abhängig von den Ultraschallbedingungen: Zu wenig Fruchtwasser, eine an der Vorderwand liegende Plazenta, zu kräftige Bauchdecken oder ein nach hinten gedrehtes Kind können die 3D-Darstellung des Kindes leider unmöglich machen. Die Kosten für diese außergewöhnliche technische Darstellungsweise werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Vorraussetzung für das "Baby-Kino" in unserer Praxis ist allerdings eine vorher durchgeführte weitergehende Fehlbildungsdiagnostik (Zweit-Trimester-Ultraschall) in der ca. 22. SSW auf DEGUM II - Niveau, so dass relevante Fehlbildungen mit hoher Sicherheit ausgeschlossen sind.

Der 3D-Ultraschall bietet aber nicht automatisch eine höhere Qualität und mehr Sicherheit, denn in der eigentlichen Fehlbildungsdiagnostik ist der Einsatz der 3D-Technologie heute noch sehr begrenzt. Hier wird nach wie vor der konventionelle 2D-Ultraschall eingesetzt. In Zukunft wird der Stellenwert der 3D-Technologie jedoch sicher zunehmen. Daher beschäftigen wir uns im Zentrum für Pränatale Medizin intensiv mit dieser faszinierenden Technologie und sind in diesem Bereich immer auf dem neuesten Stand.

Folgende 3D-Techniken werden Ihnen unter anderem im Zentrum für Pränatale Medizin angeboten:

  1. Oberflächen-Modus: Hierbei berechnet der Computer ein Oberflächenbild Ihres Kindes. Das sind die beeindruckenden, plastischen Bilder von z. B. dem Gesicht, die Sie bestimmt aus der Presse kennen. In der eigentlichen Fehlbildungsdiagnostik spielt dieser Modus zwar eine untergeordnete Rolle, er bietet Ihnen jedoch eine großartige Möglichkeit, einen ersten emotionalen Kontakt zu Ihrem Kind herzustellen. Zudem helfen uns die Bilder, eine bessere Vorstellung von eventuellen Befunden (z. B. Lippenspalte) zu bekommen.

  2. STIC-Modus (spatial and temporal image correlation): Hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich die 3D-Aufnahme des schlagenden Herzens. Dabei nehmen wir einen Volumendatensatz eines Herzzyklus auf, den wir anschließend am Computer (offline) auswerten. Alle Informationen über das kindliche Herz sind in diesem Volumen enthalten: So können bestimmte Herzfehler ausführlich analysiert werden, ohne dass wir Sie dazu online schallen müssen.

  3. Maximum-Modus: Diese Technik ermöglicht es uns, selektiv nur das knöcherne Skelett des Kindes darzustellen. Die entstehenden Bilder erinnern an Röntgenaufnahmen, basieren jedoch ausschließlich auf Ultraschall. So können eventuelle Fehlbildungen des Skelettsystems besser dargestellt werden.

  4. TUI (Tissue ultrasound imaging): Hiermit stellen wir das aufgenommene Ultraschall-Volumen in Schichtbildern dar - im Prinzip wie bei der Computertomographie. So kann der kindliche Körper in vielen Bildern sichtbar gemacht und untersucht werden.

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